Facebook-Pause

Ihr Lieben,
ich muss leider eine kleine Facebook-Pause (voraussichtlich) bis Mitte Februar einlegen. Wir lösen gerade die Wohnung einer Verwandten auf, die ins Altersheim umgezogen ist und stecken bis zum Hals in Arbeit. Leider heißt das auch, dass ich momentan nicht zum Schreiben komme, aber ich hoffe, das Chaos lichtet sich bald und ich kann mich zumindest zeitweise wieder Remy, Poe & Co widmen. Ich vermisse meine Jungs schon ziemlich!
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E-Mails, Nachrichten usw. werden wie gewohnt beantwortet, nur dauert es vielleicht etwas länger. Danke für euer Verständnis!
Liebe Grüße!
Susann
PS: Auf Twitter und Instagram bin ich weiterhin immer mal aktiv, dort könnt ihr mir gerne folgen!
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Pläne für 2017

Ihr Lieben,

am letzten Tag von 2016 atme ich vor allem tief durch, denn dieses Jahr hat mich ganz schön gebeutelt und emotional ausgelaugt. Privat war es ein richtig, richtig krasses Jahr, das mir gleich mehrmals den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Außerdem kam der Terror im Sommer in Form eines Anschlags nach Würzburg, meine immer so beschaulich geglaubte Heimat. Es passierte genau dort, wo meine Freundin und ich öfter spazieren gehen. Auch der Anschlag in Orlando auf die LGBT+ Gemeinde hat mich tief erschüttert. Und dann noch das: Ich hab nicht viele Helden, aber gleich zwei hat mir 2016 genommen – David Bowie im Januar und nun noch Carrie Fisher im Dezember. Go fuck yourself, 2016.

2016

 

Trotzdem gab’s zum Glück auch schöne Momente. Die Veröffentlichung von Vielleicht für immer gehört dazu und dass ihr das Buch so gefeiert habt!

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Wunderbar waren auf jeden Fall auch die beiden Buchmessen (LBM und BuchBerlin), bei denen mir die Begegnungen mit euch gezeigt haben, dass ihr meine Bücher wirklich liebt und es sich lohnt, weiter zu machen.
Denn gerade mit dieser Frage hab ich mich in den letzten Wochen herumgequält. Der erste Teil von Refugium läuft leider nicht annähernd so gut, wie erhofft. Ein Dilemma – soll ich die Serie trotzdem weiterschreiben, auch wenn es sich finanziell in keiner Weise lohnt? Falls ich die nächsten Bände schreiben sollte, wüsste ich bereits, dass ich im Prinzip dabei drauflegen würde, dass nicht mal meine Arbeitszeit wieder reinkommen würde. Das macht mich traurig und stellt mich vor eine schwere Entscheidung. Durch meinen Halbtagsjob bin ich auf meinen Autorenverdienst dringend angewiesen. Was also tun?

Steve proudly presents...

Ich hab mich entschieden, meinem Herzen zu folgen. Weil ich halt einfach so bekloppt bin. Ich liebe das Schreiben und ich will diese Geschichte erzählen. Die Figuren drängen und wollen hinaus in die Welt. Und alle Rückmeldungen, die ich von euch bisher zu Refugium erhalten habe, waren absolut begeistert und haben mich umgehauen. Offenbar bin ich nicht die einzige, die diese Welt voller Magie, Dunkelheit, Schönheit und Geheimnis liebt.

Also wird 2017 wohl ein Jahr, in dem ich auf andere Weise Geld dazuverdienen muss, um mir das Schreiben „leisten“ zu können. Leider. Aaaber: Auf jeden Fall will ich Band 2 von Refugium schreiben. Das wird sicherlich langsamer voran gehen, denn ich werde nicht so viel Zeit dafür haben, wenn ich Nebenjobs annehmen muss. Anstatt der geplanten 2 Bände gibt’s dann vielleicht nur einen innerhalb das neuen Jahres. Aber es wird weitergehen mit der Serie – und das ist die gute Nachricht zum Jahresende! :)

Wie immer könnt ihr mich unterstützen – durch Rezis, indem ihr meine Bücher auf legale Weise erwerbt, sie Freunden empfehlt, indem ihr eure Liebe dazu mit der Welt teilt und mich wissen lasst, wie gerne ihr sie lest. Auf alle Fälle macht mir so was unglaublich Mut und bestärkt mich darin, weiterzumachen. Ihr seid der Grund, warum ich es tue.

Ich danke euch von Herzen für eure wunderbare Unterstützung!

Uns allen wünsche ich ein glückliches, entspanntes 2017, das nicht wieder an jeder Wegbiegung unser Herz bricht, sondern uns mit Glück, Freude und Spaß am Leben (und Lesen) beschenkt!

 

neujahr
Alles Liebe,
Susann

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Tipp: Wie schreibe ich eine Rezi?

Ihr Lieben,

nicht selten höre ich von meinen Leser*innen diesen Satz: „Ich liebe dein Buch, aber ich bin nicht gut im Rezi schreiben“. Das kann ich absolut verstehen, denn im Grunde geht’s mir ähnlich. Wenn mir etwas nicht gefällt, kann ich sehr leicht in Worte fassen, was mich daran stört. Anders ist es, wenn ich etwas großartig finde. Oft ist es schwer, auszudrücken, was genau mir daran so gut gefallen hat. Deshalb will ich mich hier mal auf positive Rezensionen konzentrieren und ein paar Tipps geben, wie man sie verfassen kann.


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Warum brauchen AutorInnen überhaupt Rezensionen?

Rezensionen sind für Autor*innen so eine Art Lebenselixier. Sie lassen uns zunächst mal ganz banal wissen, dass ihr unsere Bücher überhaupt lest. Sie zeigen uns, dass die vielen, vielen Stunden, das Herzblut, das in jedem Roman steckt, nicht umsonst waren. Dass es sich lohnt, weiter zu machen. Im besten Fall zeigen sie uns, dass ihr mehr wollt. Und es gibt nichts, dass motivierender wäre als begeisterte Leserstimmen! Bleiben die aus, fühlt es sich an, als ob man ein Baby auf die Welt gebracht hätte, und keinen juckt’s. Die meisten von uns verdienen nicht allzu viel mit ihren Büchern, deshalb sind gute Rezis für uns irgendwie der wahre Lohn!

Wichtig sind Rezensionen auf Amazon und Co aber auch, weil sie anderen bei der Kaufentscheidung helfen und die Sichtbarkeit unserer Bücher erhöhen und damit die Chance, dass jemand beim Stöbern unsere Bücher sieht. Ihr könnt uns also ganz konkret etwas zurückschenken und uns fördern, wenn wir euch schöne Lesestunden beschert haben.

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Aber wie schreibt man nun eine positive Rezi?

Eine Rezi muss nicht lang sein. Auch zwei Sätze können schon viel aussagen. Um einzugrenzen, was genau dir am Buch gefallen hat, kannst du dir diese Liste anschauen:

  • Wie fandest du die Figuren?
    Waren die Hauptfiguren glaubhaft? Sympathisch? Zum verlieben? Haben sie nachvollziehbar gehandelt? Wie waren die Nebenfiguren? Wer war dein Liebling? Was mochtest du besonders an den Figuren?
  • Wie war die Handlung der Geschichte?
    War das Buch spannend? Fantasievoll? Ging dir die Geschichte ans Herz? Hat sie dich nachdenklich gemacht? Berührt? Hast du mitgefiebert? Bist du leicht in die Geschichte rein gekommen? Hat sie dich mit auf die Reise genommen?
  • Wie war der Schreibstil?
    War das Buch leicht oder eher schwer zu lesen? Haben dir die Formulierungen gefallen? Haben die Beschreibungen Bilder in deinen Kopf gezaubert?
  • Deine Leseeindrücke
    Musstest du an manchen Stellen laut lachen? Hast du vielleicht ein paar Tränen verdrückt? Hast du es zügig durchgelesen oder lange gebraucht? Würdest du den/die Autor*in und das Buch weiterempfehlen? Für welche Art Leser ist das Buch deiner Meinung nach geeignet (z.B. für Fans von Liebesgeschichten, Fantasyfans etc)?

Wenn du zu mindestens 2 dieser Punkte jeweils einen Satz sagst, dann hast du bereits eine Rezi geschrieben! Woohoo!

Eins noch: Bitte Spoiler vermeiden!

Selbst wenn dir die überraschende Wendung, die das Buch nahm, am besten gefallen hat, vermeide es bitte unbedingt, auf die Handlung detailliert einzugehen und Dinge zu verraten, die anderen Leser*innen die Überraschung verderben können. Eine Rezi ist keine Inhaltsangabe! Hier geht es allein um deine persönliche Leseerfahrung, deine Eindrücke.

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War das hilfreich? Habt ihr eigene Tipps zum Rezischreiben, die ihr hinzufügen wollt? Lasst es mich wissen!

Liebe Grüße,
Susann

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Leserunde Refugium

Ihr Lieben,

auch hier nochmal einen herzlichen Dank für eure lieben Rückmeldungen zu meinem letzten Beitrag. Dieses psychische „Coming Out“ war nicht leicht und eure Unterstützung hat mir sehr geholfen und sicherlich dazu beigetragen, dass es mir schon wieder um einiges besser geht. ♥

Sehr spontan kam deshalb die Idee zu einer Leserunde zu Refugium: Seelenstaub auf Facebook auf, da ich kommende Woche Urlaub habe und somit Zeit, mich einzubringen. Heute geht’s schon los – wer mitlesen und mithibbeln möchte, ist herzlich eingeladen! Es soll ganz locker und zwanglos laufen, von heute bis Weihnachten. Wer erst später zum lesen kommt, kann auch gerne mittendrin dazustoßen und seine Leseeindrücke loswerden. Allen, die rege mitmachen und eine Rezi posten, möchte ich eine kleine Weihnachtsüberraschung schicken.

Mitmachen könnt ihr hier: Leserunde Refugium: Seelenstaub

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Ich freu mich, wenn ihr dabei seid und bin sooo gespannt, wie ihr mein Buchbaby findet!

Alles Liebe,
Susann

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Pause nötig

Ihr Lieben,

manchmal zieht einem das Leben den Boden unter den Füßen weg, und das macht es am liebsten ohne jede Vorwarnung. Besonders ungünstig ist das, wenn man gerade ein neues Buch promotet und eigentlich voller Elan die Dinge angehen möchte. Pustekuchen, hat sich meine Krankheit gedacht. Ich knocke dich jetzt einfach aus, weil’s grad so gar nicht passt.

So ist das leider mit Depressionen. Und so ist das Leben mit einer bipolaren Erkrankung. Ich habe mir in letzter Zeit einfach zu viel zugemutet. Refugium mit enger Deadline zu schreiben, die Buchmesse, Moderation auf der Queer Con und dazu noch eine ziemlich arbeitsintensive Hausentrümplung und -renovierung und mein demenzkranker Vater – kein Wunder, dass ich seit dem Spätsommer fast immerzu erkältet bin. Mein Körper wollte mir wahrscheinlich sagen: Pass auf dich auf. Du muss langsamer machen, sonst ziehe ich die Notbremse.

 

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In Vielleicht für immer habe ich versucht, euch einen kleinen Einblick zu gewähren, wie das Leben mit einer bipolaren Erkrankung aussieht. Warum rede ich dann erst jetzt darüber, wie persönlich mich das selbst betrifft? Weil das Buch für sich steht und es Gabes Geschichte ist und nicht meine. Und weil meine Krankheit eigentlich etwas sehr Privates ist.
Aber ich habe zunehmend das Gefühl, dass ich es mir selber schwer mache, wenn ich immer ein Lächeln aufsetze und so tue, als wäre alles in Ordnung. Im Englischen nennt man das „High functioning“. Wenn man in der Lage ist, trotz einer schweren psychischen Erkrankung „zu funktionieren“ und sein Leben so zu meistern, dass niemand etwas davon mitkriegt. Und das ist teuflisch. Denn es zu verstecken, macht alles nur noch schlimmer. Stress, das wisst ihr vielleicht, ist Gift für jemanden mit einer psychischen Erkrankung. Und davon war’s in letzter Zeit einfach ein bisschen zu viel.

 

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*tief durchatme* So. Jetzt ist es raus. Ich habe mal wieder eine depressive Episode. Und das heißt, ich muss für mich sorgen und für eine Weile kürzer treten. Kann sein, dass es nur eine Woche lang dauert. Kann sein, dass es Monate werden. So lange werde ich zwar nicht dem Internet fernbleiben, weil ich Online-Süchti das gar nicht schaffen würde. Aber zumindest für die nächste Zeit muss ich mich etwas zurückziehen. Deshalb habt bitte Verständnis, wenn ich nicht sofort auf Nachrichten und E-Mails antworte. Trotzdem freue ich mich natürlich riesig über jeden Kommentar, jede positive Rezi, jede Zuschrift.

Ich werde jetzt mal all meine Coping-Mechanismen (Bewältigunsstrategien) rausziehen, die ich mir in den 24 Jahren, die ich jetzt schon mit meiner Krankheit lebe, angeeignet habe. Viel lesen, viel schlafen, Lieblingsfilme gucken… und vor allem mir ganz viel Ruhe gönnen. Damit ich bald wieder fit bin und wieder machen kann, was mir am meisten Spaß macht: schreiben.

Bis dahin alles Liebe,
Susann

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Messebericht – QueerCon und BuchBerlin

Ihr Lieben,

der Tag nach einer Messe ist immer ein bisschen merkwürdig. Ich bin angenehm müde und fühl mich durchgeschüttelt wie nach einer dreitägigen Achterbahnfahrt. Irgendwie gaga von all den Eindrücken. Und all die lieben, wunderbaren Menschen fehlen mir jetzt schon. Es ist viel zu selten, dass man sich mit anderen AutorInnen und LeserInnen so direkt austauschen kann, und diese Messe bot trotz allem Wirbel reichlich Gelegenheit, einfach mal hemmungslos zu quatschen, viel zu lachen und auch mal das ein oder andere ernstere Thema anzusprechen.

Trotz jeder Menge Sabotageversuchen des Universums (kein Taxi zum Bahnhof zu kriegen, Ausweichsmitfahrgelegenheit Bus hatte einen Unfall und wir mussten aussteigen und den Rest des Wegs laufen, Zug hatte 90 Min Verspätung…) kam ich am Freitagabend ziemlich geschafft im Estrel Hotel an. Das Ding ist ein Riesenschiff und sicher das gigantischste Hotel, in dem ich bislang war.

 

Der Innenhof des Estrel Hotels mit mehreren Restaurants, Café und Bar.

Der Innenhof des Estrel Hotels mit mehreren Restaurants, Café und Bar.

 

Leider wurde das 4 Sterne Plus-Hotel nur bedingt dieser Auszeichnung gerecht, aber zumindest das Personal war größtenteils echt nett und zuvorkommend. Unangenehm war die stickige, trockene Luft der Klimaanlage. In diesem Haus kommt man echt schwer an Frischluft. Aber auf jeden Fall war’s eine coole Location! Wenn man durch die riesige Lobby lief, traf man alle paar Meter bereits liebe Bekannte. Die herzlichen Begrüßungen waren das erste Highlight, durch das man sich gleich wohlfühlte. Ach, ihr. Es ist jedes Mal so wunderbar, euch alle zu sehen und zu knuddeln!

 

Mit der bezaubernden Caitlin Daray

Mit der bezaubernden Caitlin Daray

Simon vom dead soft Verlag hatte mich ja im Vorfeld gebeten, zusammen mit Jobst Mahrenholz und Kai Brodersen die Moderation der Queer Con zu übernehmen. Ich hatte so was noch nie gemacht und hatte deshalb vorher trotz meiner intensiven Vorarbeit schon ordentlich Bauchkribbeln. ;) Samstag ging’s dann bei mir auch gleich mit dem allerersten Panel der Con los. Das Thema war „Gay Fantasy“.

 

Gay Fantasy Panel. Mit Karo Stein, Bianca Nias, Sandra Gernt, Jona Dreyer und Leann Porter

Gay Fantasy Panel. Mit Karo Stein, Bianca Nias, Sandra Gernt, Jona Dreyer, Leann Porter und Xenia Melzer

 

Es hat mir total Spaß gemacht, euch durchs Panel zu leiten! Die Autorinnen gewährten uns spannende Einblicke in ihre Arbeit und die Publikumsfragen waren alle klasse und gaben dem Ganzen eine besondere Würze.

Danach hatte ich ein bisschen Pause, konnte erstmal durchatmen und beim Mittagessen mit einigen von euch nett plaudern.

Als nächstes stand meine Lesung aus Refugium: Seelenstaub an und mir ging (wie vor jeder Lesung) ordentlich die Muffe. Irgendwie ist nichts an meiner Arbeit nervenaufreibender für mich und deswegen weiß ich auch noch gar nicht, ob ich zukünftig noch weitere Lesungen machen werde. Da fehlt mir vielleicht ein bisschen das Rampensau-Gen. ;) Ich bin hinterher zwar immer verblüfft, wie gut es bei euch ankam, aber viel lieber treffe ich mich einfach so mit euch. Aber ich habe mich unheimlich gefreut, wie gut die Lesung besucht war und die vielen positiven Rückmeldungen waren himmlisch! *strahl*

 

Lesung aus Refugium: Seelenstaub

Lesung aus Refugium: Seelenstaub

 

Im Anschluss war ich für eine Stunde zum signieren am Stand des Cursed Verlags. Bei der Gelegenheit hat sich Teddy und Verlags-Maskottchen Steve das Buch mal genauer angeschaut.

 

Steve proudly presents...

Steve proudly presents…

 

Für mich gibt’s ja nichts Cooleres, als einen ganzen Stapel meiner Buchbabys zu sehen. Das ist ein irres Gefühl. Und wenn ihr dann kommt und es signiert haben wollt, ist das so was von schön und irgendwie surreal. *Gruppenumarmung* Ich danke euch für eure lieben Worte, die zauberhaften Mitbringsel und all die Herzlichkeit und Liebe, die im Austausch an diesem Wochenende spürbar war.

 

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Samstagabend ging’s mit einer kleinen Gruppe und den wunderbaren Mädels von Cursed nett zu einem fantastischen Italiener ein paar Straßen weiter essen, weil wir alle zu k.o. und reizüberflutet waren, um noch groß auszugehen. Und was seh ich da auf der Karte? Café der Nacht von Van Gogh! Alles klar – und tatsächlich wurde der Abend ganz wunderbar. Etwas angeschickert und heiser vom vielen Lachen fanden wir erst spät den Weg zum Hotel zurück.

 

Das Essen war soo lecker !

Das Essen war soo lecker !

 

Der Sonntag ging gemütlich los. Erst um 10.30 Uhr musste ich am Cursed Stand sein. Auf der Messe war’s noch ruhig und somit ordentlich Zeit, mit der wundervollen Caro Stein und den Cursed Mädels zu quatschen.
Die BuchBerlin wächst jedes Jahr weiter und die vielen Stände waren mal wieder der Himmel für Leseratten. Cursed, dead soft & Co hatte man allerdings ganz hinten in die Ecke gepackt. Keine Ahnung, ob das Absicht war und man uns ein wenig verstecken wollte. Dabei sind wir doch so lieb und beißen nur auf ausdrücklichen Wunsch! ;)

Mit Caro Stein

Mit Caro Stein

 

Am Nachmittag hatte ich noch ein Panel zu moderieren. Thema war „Wer liest und wer schreibt Gay Romance“. Das hat wieder echt Spaß gemacht und war sehr informativ. Es ist schon toll, wenn wir mal „unter uns“ über unsere gemeinsame Leidenschaft reden können, ohne uns gegenüber Außenstehenden rechtfertigen zu müssen, warum wir Gay Romance mögen. Die vielfältigen Antworten zum Thema boten ordentlich Fläche für weitere Reflektion.

Und das war’s dann auch schon fast mit der Con. Julia von Cursed verabschiedete so gegen 15 Uhr alle TeilnehmerInnen und das große Abschiednehmen ging los. Echt nicht einfach, wenn man nicht genau weiß, wann man all die lieben Menschen das nächste Mal sieht. Hoffentlich kommen viele von euch nächstes Frühjahr nach Leipzig zur Buchmesse!

Auf meiner Heimreise gab sich die Bahn wieder ordentlich Mühe, es mir schwer zu machen. Das können die echt gut. ;) Ich war so happy, als ich spätnachts daheim ankam und mein Knuddelkater Carlo es mir nicht übel genommen hat, dass ich weg war. Er kam mir schnurrend entgegen und hat ganz süß auf mich eingeplappert. Hach, Katerchen, du hast mir arg gefehlt!

Nun nippe ich bei trübem Wetter an meinem Kaffee, freue mich wie Bolle über die erste Rezi zu Refugium: Seelenstaub und den guten Verkaufsstart, vermisse euch alle ganz doll und suhle mich ein bisschen im gewohnten Nach-Messe-Blues. ;)

 

*freu freu freu*

Die erste Rezi ist da!!!! *freu freu freu*

 

Nochmals herzlichen Dank an alle, die dieses Wochenende unvergesslich gemacht haben! Wann ist denn endlich die LBM, menno!

Alles Liebe,
Susann

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