Kategorie: Schriftsteller-Geplapper

Pause nötig – Mental Health

Ihr Lieben, manchmal zieht einem das Leben den Boden unter den Füßen weg, und das macht es am liebsten ohne jede Vorwarnung. Besonders ungünstig ist das, wenn man gerade ein neues Buch promotet und eigentlich voller Elan die Dinge angehen möchte. Pustekuchen, hat sich meine Krankheit gedacht. Ich knocke dich jetzt einfach aus, weil's grad so gar nicht passt. So ist das leider mit Depressionen. Und so ist das Leben mit einer bipolaren Erkrankung. Ich habe mir in letzter Zeit einfach zu viel zugemutet. Refugium mit enger Deadline zu schreiben, die Buchmesse, Moderation auf der Queer Con und dazu noch eine ziemlich arbeitsintensive Hausentrümplung und -renovierung und mein demenzkranker Vater - kein Wunder, dass ich seit dem Spätsommer fast immerzu erkältet bin. Mein Körper wollte mir wahrscheinlich sagen: Pass auf dich auf. Du muss langsamer machen, sonst ziehe ich die Notbremse. In Vielleicht für immer habe ich versucht, euch einen kleinen

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Halloween kommt und Refugium rückt näher

So, liebe Mäuse, heute habe ich die Überarbeitung von Refugium - Band 1 abgeschlossen. *Schampus köpf und Glitter werf* Und da fiel mir doch glatt auf, dass es dieses Jahr erstmals zwei neue Romane von mir geben wird, wie cool! Bisher habe ich das aufgrund von meinen zeitraubenden privaten Verpflichtungen noch nie geschafft (und Berlin Blues war ja nur eine Novelle). Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt. Wenn ich euch zukünftig immer zwei Bücher pro Jahr bieten kann, wäre ich jedenfalls super happy! Den ersten Cover-Entwurf hab ich auch schon vom Verlag gezeigt gekommen - es bleibt spannend! Im Grunde ist es bis zum 22. November gar nicht mehr lange, uaaaah! Nun ist endlich Zeit, meinen Neverending-Umzug abzuschließen, der sich seit dem Sommer hinzieht. Krass, oder? Irgendwie bräuchte der Tag wirklich mehr Stunden. Und wenn das gewuppt ist - ja dann... geht's auch schon an Band 2 von Refugium! Es

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Konsequenzen der Gratis-Kultur

Ihr Lieben, heute möchte ich euch eine Entscheidung mitteilen, mir der ich mich lange herumgequält habe. Aber in letzter Zeit höre ich immer mehr entmutigende Dinge, die mir echt das Herz brechen und etwas brachte nun das Fass zum Überlaufen. Ich habe beschlossen, daraus meine Konsequenzen zu ziehen. Anfang der 2000er war ich eine begeisterte FanFic-Autorin, als mir die Idee zu Triangle kam und ich damit zum ersten Mal seit Jahren wieder eigene Figuren schrieb. Das Ganze postete ich aus Spaß kapitelweise auf meiner Webseite, und mit das Schönste daran war das Feedback meiner LeserInnen, die "live" dabei waren, während sich diese Geschichte entwickelte. Damals war das Schreiben für mich ein Hobby. Die Idee, mit Refugium etwas ganz Ähnliches zu machen und die Geschichte gemeinsam mit meinen Newsletter-AbonnentInnen wachsen zu lassen, gründete sich auf meine damaligen positiven Erfahrungen. Ich wollte wieder etwas ohne Zeitdruck schreiben, das sich einfach entwickeln darf

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Rückblick und Ausblick

Sagt mal, kommt nur mir das so vor oder ist 2015 förmlich vorbeigerauscht? Ich hatte noch nie das Gefühl, dass ein Jahr dermaßen schnell vergangen ist wie dieses. Es war ein interessantes Jahr mit vielen ganz wunderbaren, leider aber auch etlichen unschönen und traurigen Momenten. Was überwiegt kann ich gar nicht genau sagen, aber irgendwie bin ich ganz froh, dass ich in wenigen Tagen "Tschüss 2015" sagen kann. Absolute Highlights für mich waren auf jeden Fall die Leipziger Buchmesse im März und auch die FBM hat wieder riesig Spaß gemacht. Das Treffen mit der Romance Alliance dort war der Hammer und wird mir unvergesslich bleiben! Die Zusammenarbeit mit einem neuen Verlag für "Böse Jungs" war auf jeden Fall eine Lernerfahrung, und vor allem wegen des dadurch entstandenen Kontakts zur Romance Alliance möchte ich sie nicht missen. Trotzdem hat mir dieses Jahr auch gezeigt, dass man als Autorin immerzu um seine Rechte kämpfen

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Schreiben und Trauerarbeit

Ich habe fertig! "Berlin Blues" ist endlich geschafft! Nur noch ein paar Ecken und Kanten ausbügeln, dann gehen die Jungs ins Lektorat. Ich muss gestehen, mir fällt ein Stein vom Herzen. An einem gewissen Punkt war ich nicht sicher, ob ich die Story überhaupt beenden würde. Sie hat mich ganz schön geschafft und mir einiges abverlangt. Das war schon genauso, als ich die wesentlich kürzere englische Originalstory "Home for the Holidays" geschrieben habe. Da habe ich mich zum Teil regelrecht durchgequält, weil das, was James momentan durchmacht, verdammt nahe an meinem Leben ist. Die meisten von euch werden es bereits wissen: Vor zwei Jahren verlor ich nach nur zweiwöchiger Krankheit ganz plötzlich meine Mutter an Krebs. Sie fühlte sich, als hätte sie eine Grippe, konnte nichts mehr essen. Zwei Tage, nachdem wir die Diagnose bekamen, starb sie. Ich verlor mit ihr nicht nur meine Mutter, sondern auch eine meiner besten Freundinnen,

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