Ein Interview mit meinen Jungs – Teil 2

Für die LoveLetter Convention durften meine Leser ja Fragen an meine beiden Hauptfiguren aus Café der Nacht stellen. Maxim und Monroe haben natürlich geantwortet – ganz exklusiv! Hier ist der Rest der Fragen und Antworten. Teil 1 findest du hier.

* * * ACHTUNG! SPOILER! * * *


LeserIn: Maxim, warum hast du die Signale der Zuneigung von Monroe nicht früher erkannt, und dafür 20 Jahre gebraucht?

Maxim: (schmunzelt) Im Nachhinein wirkt das absurd, oder? Aber ich war erst achtzehn und ziemlich unsicher. Ich hätte nie geglaubt, dass jemand wie Monroe sich ernsthaft für mich interessieren könnte. Außerdem hatte ich Angst, mir würde es wie Nona ergehen. Trotzdem konnte ich ihm natürlich nicht widerstehen.

LeserIn: Was hast du an Monroe besonders geliebt? Was an ihm hat dich eher in den Wahnsinn getrieben?

Maxim: Mich faszinierten immer sein Freiheitsdrang und seine Leidenschaft. Je besser ich ihn kennenlernte, desto mehr begriff ich, dass sich hinter seinem Auftreten ein Mensch verbirgt, der tiefe Narben hat. Das hat mich sehr berührt.
In den Wahnsinn haben mich natürlich die Löwenkrallen getrieben, die er mir immer ins Fleisch gehauen hat, sobald ich versuchte, ihm näher zu kommen! Meine Güte, er hat es mir echt schwer gemacht.

LeserIn: Monroe, was ist deine schönste Erinnerung an die gemeinsame Zeit mit Maxim in München?

Monroe: Geht dich das was an? Wohl eher nicht.
Maxim: (schaltet sich ein) Das hat er noch nicht mal mir verraten! Warum eigentlich nicht?
Monroe: (muss lächeln) Weil es zu viele sind, Max. Wie könnte ich eine rauspicken? Nur du hast München zu etwas Besonderem für mich gemacht. Reicht das nicht?
Maxim: (grinst verliebt) Doch, das reicht.

LeserIn: Maxim, woran hast du erkannt, dass es sich bei deinen Gefühlen für Monroe um echte Liebe und nicht um unerfüllte Sehnsucht handelt?

Maxim: Natürlich hielt ich es am Anfang für Schwärmerei, das habe ich jedenfalls versucht, mir einzureden. Doch dann wurde mir Monroe immer wichtiger. Es gab zwar keinen Moment, in dem ich plötzlich dachte: Das ist Liebe! Es kam schleichend, heimlich. Und als der erste Kuss im Regen kam, hat es mich umgehauen. Von da an gehörte ich ihm, ich wusste es nur noch nicht.

LeserIn: Monroe, welche literarischen Figur würdest du gerne einmal als Schauspieler verkörpern?

Monroe: Dorian Gray. Seine Verwandlung vom Unschuldigen zum Täter ist faszinierend. Den Augenblick, der ihn korrumpiert hat, möchte ich nachempfinden. Wie wurde er immer mehr zu einem dunklen Spiegel seiner selbst? Würde sicher Spaß machen!

2 Replies to “Ein Interview mit meinen Jungs – Teil 2”

  1. marstraveller sagt:

    Hallo Susann,

    danke, dass du trotz der tropischen Temperaturen an deine Leser gedacht hast und uns das Pfingstwochenende mit dem restlichen Interview versüßt! Die Antworten passen so gut zu den Figuren und geben einen wunderbaren Einblick in ihr Denken und Empfinden. Am besten haben mir die Antworten auf die Frage nach Monroes Lieblingerinnerung(en) an Maxim in München gefallen. Eine berührende Liebeserklärung, die sich da hinter Monroes zögerlicher Antwort versteckt! 🙂

    LG

    Claudia

    • Hallo liebe Claudia!

      Ich freu ich, dass dir das Interview gefällt! Ich hätte die beiden noch ewig quatschen lassen können (die waren so gesprächig!)… aber mehr Platz war im LLC Katalog nicht drin. *g*

      Hach ja, der Monroe. Der hat so seine ganz eigene Art, seine Liebe zu zeigen. 😉

      Liebe Grüße,
      Susann

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