Filmtipp zu Halloween: Crimson Peak

Heute habe ich mal was anderes für euch – einen Filmtipp, der perfekt ist zur Einstimmung auf Halloween!

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Für alle, die es lieben, wenn ein ahnungsloser Neuankömmling nur mit einem Kerzenleuchter bewaffnet durch ein unheimliches viktorianisches Gemäuer schleicht, für den läuft gerade der perfekte Streifen im Kino. Gestern habe ich mir „Crimson Peak“ angeschaut und war ziemlich geflasht. Ich liebe Gruselfilme dieser Art und der Trailer hatte mich bereits vor Monaten in Hab-Acht-Stellung, damit ich Crimson Peak bloß nicht im Kino verpasse. Zugegeben, dass Tom Hiddelston mitspielt hat möööglicherweise auch ein bisschen dazu beigetragen. 😉

Was erwartet den geneigten Zuschauer?
Über zwei Stunden gepflegter Gespenstergrusel mit flackerndem Gaslicht und einer tragischen, zarten Liebesgeschichte als Sahnehäubchen obendrauf. Visuell trumpft Guillermo Del Toro auf, wie man es selbst bei ihm noch nicht gesehen hat – und wer Pans Labyrinth kennt, weiß, dass das einiges heißt.

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Das Haus! Meine Güte, das Haus ist der Hammer – der absolute (Alb)traum jedes Gruselfilmfans. Vermutlich hätte ich mich auch nicht beschwert, wenn es zwei Stunden lang nur Kamerafahrten durch die endlosen Gänge und Winkel von Allerdale Hall gegeben hätte. Jeder Kerzenleuchter, jede Teetasse, jedes Kostüm ist ein echter Hingucker.

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Die Geister selbst sind durchaus schaurig, und ganz unblutig geht es natürlich bei Del Toro auch nicht zu. Trotzdem konnte ich die Nacht danach gut schlafen – also alles halb so wild. 😉

Worum geht’s?
Junge Frau heiratet geheimnisvollen Fremden und findet sich bald in dessen gruseligem Anwesen wieder. Abgeschnitten von der Außenwelt muss sie sich mit einer undurchsichtigen Schwägerin und grauenvollen Geistern herumschlagen und merkt bald, dass das Haus manch düsteres Geheimnis birgt…

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Im Prinzip ist „Crimson Peak“ eine ungewöhnliche Adaption des Blaubart-Märchens, die bis zuletzt nicht verrät, ob der Ehemann tatsächlich der Bösewicht ist. Das macht es spannend. Tom Hiddelston spielt so galant und charmant, dass man ihn einfach mögen will. Dazu kommt Mia Wasikowska als starke, kämpferische Heldin, die in einer Situation, in der die meisten schreiend wegrennen würden, dem Geheimnis auf den Grund geht und sich nicht unterkriegen lässt. Dass sie angehende Schriftstellerin ist macht sie gleich nochmal so sympathisch.

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Obwohl die Figuren in diesem Rahmen nur skizziert werden, werden sie dank der tollen Darsteller sehr lebendig, so dass man wirklich mitfiebert. Ein paar Längen hat der Film, aber er wartet mit so viel Atmosphäre auf, dass man ihm das gerne verzeiht. Ich jedenfalls freu mich jetzt schon auf die Blu-Ray und werde ihn mir sicherlich noch öfter anschauen. Er kommt auf jeden Fall auf die Liste meiner Lieblingsgruselfilme. ♥

Falls ihr ihn euch anseht, gruselt euch schön und lasst mich wissen, wie es euch gefallen hat!

Alles Liebe,
Susann

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