Hintergründiges

Hach, ich plaudere so furchtbar gerne aus dem Nähkästchen. Wollt Ihr wissen, wie’s überhaupt zu Café der Nacht kam?
Im Grunde ist ein Role Playing Game daran schuld, in dem ich vor gut zehn Jahren sehr aktiv war. Es spielte im Künstlermilieu, und es war ziemlich intensiv, mit vielen tollen MitspielerInnen. Dafür dachte ich mir einige Figuren aus, die mir letztlich so ans Herz wuchsen, dass ich richtig traurig war, als das RPG endete. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit ihnen weitergeht, und ob sie letztlich ihr Glück finden würden. Es blieb nur eine Möglichkeit: einen Roman daraus zu machen. Es dauerte allerdings etliche Jahre, bis ich überhaupt zu schreiben anfing. Entstanden ist letztlich etwas ganz eigenes, das mit dem RPG von damals so gut wie nichts mehr gemein hat. Im Grunde fing aber alles mit Dean Monroe, Vida, Dela und Ariel an. Diese Figuren blieben fast unverändert.

Das Café der Nacht ist ein magischer Ort, und manchmal wünschte ich mir, es würde ihn tatsächlich geben. Wenn das Buch also am 15.11. erscheint, seid Ihr herzlich eingeladen, all diese verrückten, eigensinnigen Figuren kennenzulernen –  lauter alte Freunde, die mich einfach nicht loslassen wollten.

Alles Liebe,
Susann

4 Replies to “Hintergründiges”

  1. Romy sagt:

    Wahnsinn, wie sehr sich Bücher und Figuren manchmal weiterentwickeln, oder?

    Außerdem hab ich ein totales Faible für den Namen „Ariel“.

    Das Cover ist wirklich unheimlich schön geworden.

    • Ganz lieben Dank! 😀

      Jaaa, ich finde den Namen Ariel auch wunderschön. Und er gehört einer ganz besonderen, feinfühligen Figur.

      Es ist toll, zu sehen, wie manche Figuren sich weiterentwickeln, während man sie schreibt. Andere dagegen sind von Anfang an so rund, dass man gar nichts mehr daran tun muss. Ging mir mit James Foley so und mit Monroe. Ich liebe es, wenn das passiert, weil es sich anfühlt, als hätten sie ein echtes Eigenleben. 🙂

      • Romy sagt:

        Das ist mir mit all meinen drei Figuren aus „Des Königs Krüppel“ so gegangen und sie sind noch bis heute meine allerliesten Lieblinge. Eines Tages werde ich das Buch editieren und im Selbstverlag rausbringen 🙂

        Oh, feinfühlige Figur? Das klingt fantastisch. Solche sind mir ja die liebsten 🙂

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